Unsere kleine Mini-Serie geht weiter. Unsere beiden Freundinnen, die gerade live das Stiefkindadoptionsverfahren durchlaufen, haben uns wieder eine Sprachnachricht geschickt. Sie hatten einen Termin im Amt. Ohne Kind und nur zur Hälfte zu zweit. Warum das so war, erzählen sie uns im Podcast.

Emily und ich kommentieren zwischendurch und geben unser Bestes, dabei sachlich zu bleiben. Im Ernst: Die beiden sind wirklich sehr tapfer, wie sie all das über sich ergehen lassen (müssen). Denn die Art und Weise, wie ihr zuständiges Jugendamt und die beiden Mitarbeiter*innen das Verfahren für sich interpretieren, ist sehr … speziell.

Wir sind immer bedacht darauf, ausgewogen über die Dinge nachzudenken und zu sprechen. Und mit unserem pädagogischen Background möchten wir Berufskolleg*innen von unserer Haltung her selbstverständlich erst einmal solidarisch begegnen und beim Sprechen über die Abläufe auch immer die andere Perspektive mit einbeziehen.

Dennoch bleibt nach den Schilderungen unserer Freundinnen ein ganz blödes Gefühl, dass da fachlich und methodisch nicht gerade auf höchstem Niveau gearbeitet wird. Man darf nie vergessen, dass es sich um einen Zwangskontext handelt. Die beiden müssen da sitzen, um die Adoption durchlaufen zu können. Die bohrenden Fragen, bei denen es schwer fällt noch einen Zusammenhang mit der eigentlichen Thematik der Adoption herzustellen und die dabei immer wieder durchscheinenden alten Vorurteile ließen uns beim Zuhören wütend, ratlos, aber auch teils amüsiert zurück. Fürs Klugscheißen entschuldigen wir uns hiermit ganz herzlich :-).

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Hier ist eine Nachricht für Euch – „Was mögen Sie denn an Ihrer Frau so gar nicht? Da muss es doch etwas geben.“
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